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	<title>tippsblog.ch &#187; Dokumentation</title>
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		<title>[Doku] Was ist S.M.A.R.T. und was macht es?</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 10:17:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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</script></p><p>Wer sich schon mit dem Thema Festplatten ein wenig auseinander gesetzt hat und schon mal eine Festplatte gekauft und eingebaut hat, dem ist vielleicht der Begriff S.M.A.R.T. schon aufgefallen. Was ist aber S.M.A.R.T. und wozu dient dies? Dieser Artikel soll euch erklären, was S.M.A.R.T ist und was dies tut. S.M.A.R.T. steht für Self-Monitoring, Analysis and [...]</p></p><p><script type="text/javascript"><!--
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</script></p><p></p><p>Wer sich schon mit dem Thema Festplatten ein wenig auseinander gesetzt hat und schon mal eine Festplatte gekauft und eingebaut hat, dem ist vielleicht der Begriff S.M.A.R.T. schon aufgefallen. Was ist aber S.M.A.R.T. und wozu dient dies? Dieser Artikel soll euch erklären, was S.M.A.R.T ist und was dies tut.</p>
<p><span id="more-3705"></span><br />
</p>
<div id="attachment_3762" class="wp-caption alignright" style="width: 256px">
	<a href="http://tippsblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/biossmart-e1268473112557.png"><img class="size-full wp-image-3762" title="S.M.A.R.T. Einstellung im BIOS" src="http://tippsblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/biossmart-e1268473112557.png" alt="" width="256" height="159" /></a>
	<p class="wp-caption-text">S.M.A.R.T. Einstellung im BIOS</p>
</div>
<p>S.M.A.R.T. steht für <strong>S</strong>elf-<strong>M</strong>onitoring, <strong>A</strong>nalysis and <strong>T</strong>echnology <strong>R</strong>eporting. S.M.A.R.T. überwacht die Festplatte und warnt bei drohendem Ausfall den Benutzer. Es werden diverse Parameter geprüft. Die Prüfung selbst beginnt bereits schon im BIOS (Basic Input/Output System), also beim start des Rechners. Seit Windows 95b hat Microsoft einen eigenen Treiber für Windows Entwickelt, welcher unter laufendem Betrieb ständig die Parameter überprüft.</p>
<p>Was für Parameter geprüft werden und welches die Grenzwerte dafür sind, bestimmt jeder Festplattenhersteller selbst. Wenn die Grenzwerte überschritten sind, wird eine Warnmeldung ausgegeben und warnt so frühzeitig, bevor die Festplatte ausfällt. Ein deaktivieren von S.M.A.R.T. ist nicht vorgesehen obwohl dies im Standard definiert wurde, aber viele Festplattenhersteller implementieren diese Funktion nicht. Die Meldungen von S.M.A.R.T. werden auf der Festplatte in einem separaten Bereich protokolliert, welche von anderen Applikationen nicht beschrieben werden kann.</p>
<p>Oftmals hört man, das S.M.A.R.T. die Festplatte selbst verlangsamen soll, dies ist aber nicht der Fall. Erstens werden die Aktivitäten nur Protokolliert und es wird nicht selbst eingegriffen und zweitens werden Parameter wie Temperatur oder Laufgeschwindigkeit von Sensoren gemessen. Es wird zwischen zwei verschiedene Parameter unterschieden, welche aufgezeichnet werden: <em>Online Parameter</em> und <em>Offline Parameter</em>. Online Parameter werden im permanent aufgezeichnet und Offline Parameter nur dann, wenn die Festplatte im Ruhemodus ist.</p>
<p><strong>Anderer Anschluss, anderes S.M.A.R.T.</strong></p>
<p>Je nach Festplattenanschluss unterscheiden sich die S.M.A.R.T&#8217;s Standards. Bei Festplatten, welche intern angeschlossen werden, also ATA und SCSI Festplatten, gibt es jeweils einen Standard. Beide Anschlussarten kennen den <em>Health Status, </em>welche die Firmware der Festplatte selbst den Status einstuft, in welcher Verfassung die Festplatte selbst ist. Ebenfalls unterstützen beide Varianten das auslesen der Temperatur und diverse andere Parameter von Selbsttests und Logbüchern.</p>
<p>Beim ATA Standard ist es zusätzlich möglich, Parameter in Echtzeit über eine Software abzufragen. Somit ist es möglich, genauer zu Analysieren, wann und wo der Fehler auftritt. Die Befehlsparameter von ATA und SCSCI sind aber grundsätzlich unterschiedlich.</p>
<p>Bei externen Festplatten, welche über USB angeschlossen sind, gelten die SCSI Befehlsparameter. Daraus ergibt sich folgendes Problem: Meist sind externe Festplatten ATA angeschlossen und so kann nicht direkt auf die S.M.A.R.T. Parameter zugegriffen werden (USB zu ATA). Dies wird gelöst mit so genannten USB-ATA Bridges. Jedoch unterstützen die Festplattentreiber diese Bridges nicht und daher verwenden Chip Hersteller einfach herstellerspezifische Befehle, welche dann eine Bridge eigentlich überflüssig macht.</p>
<p>Bei Firewire werden die Befehle übermittelt, also können direkt ausgelesen werden, ohne irgendwelche Bridges, ebenso bei eSATA (externe SATA Geräte).</p>
<p><strong>Welche Parameter können überwacht werden?</strong></p>
<p>Wie bereits angesprochen, gibt es eine grössere Anzahl von Parameter, welche überwacht werden. Ich möchte hier einfach auf die wichtigsten eingehen. Je nach Hersteller werden auch mehr oder weniger Parameter protokolliert.</p>

<table id="wp-table-reloaded-id-10-no-1" class="wp-table-reloaded wp-table-reloaded-id-10">
<thead>
	<tr class="row-1 odd">
		<th class="column-1">Parameterart</th><th class="column-2">Parameter</th><th class="column-3">Erklährung</th>
	</tr>
</thead>
<tbody>
	<tr class="row-2 even">
		<td class="column-1">ausfallrelevant</td><td class="column-2">Seek Error Rate</td><td class="column-3">Nicht korrigierbare Fehler beim Lesen von der Festplatte, führt zum erneuten Einlesen. <br />
<br />
Deutet auf Positionierungsproblem der Lese-/Schreibeinheit hin.</td>
	</tr>
	<tr class="row-3 odd">
		<td class="column-1"></td><td class="column-2">Raw Read Error Rate</td><td class="column-3">Nicht korrigierbare Fehler beim Lesen von der Festplatte, führt zum erneuten Einlesen. <br />
<br />
Deutet auf Problem mit der Plattenoberfläche hin.</td>
	</tr>
	<tr class="row-4 even">
		<td class="column-1"></td><td class="column-2">Hardware ECC Recovered</td><td class="column-3">Korrigierte Bitfehler beim Lesen.<br />
<br />
Kann auf Problem mit der Plattenoberfläche hindeuten. *</td>
	</tr>
	<tr class="row-5 odd">
		<td class="column-1"></td><td class="column-2">Scan Error Rate</td><td class="column-3">Nicht korrigierbare Fehler beim routinemässigen überprüfen der Festplattenoberflöche.<br />
<br />
Deutet auf Problem mit der Plattenoberfläche hin.</td>
	</tr>
	<tr class="row-6 even">
		<td class="column-1"></td><td class="column-2">Throughput Performance</td><td class="column-3">Allgemeiner Datendurchsatz / Effizienz der Festplatte.<br />
<br />
Deutet stark auf bremsende Probleme im Laufwerk hin.</td>
	</tr>
	<tr class="row-7 odd">
		<td class="column-1"></td><td class="column-2">Spin Up Time</td><td class="column-3">Durchschnitt der Startzeit in (Milli-)Sekunden.<br />
<br />
Deutet auf Probleme beim Motor oder den Platten-Lagern hin.</td>
	</tr>
	<tr class="row-8 even">
		<td class="column-1"></td><td class="column-2">Reallocated Sector Count</td><td class="column-3">Anzahl der verbrauchten Reserve-Sektoren.<br />
<br />
Deutet auf Oberflächenprobleme hin, da nur dann automatisch ein Reservesektor einen normalen ersetzt.</td>
	</tr>
	<tr class="row-9 odd">
		<td class="column-1"></td><td class="column-2">Drive Temperature</td><td class="column-3">Temperatur des Laufwerkes in Celsius.**</td>
	</tr>
	<tr class="row-10 even">
		<td class="column-1">informierend</td><td class="column-2">Start/Stop Count</td><td class="column-3">Anzahl der Start/Stop-Vorgänge eines Laufwerkes (auch Standby).<br />
<br />
Deutet auf Abnutzung hin, da dieser Vorgang Festplatten am stärksten belastet.</td>
	</tr>
	<tr class="row-11 odd">
		<td class="column-1"></td><td class="column-2">Power On Hours Count</td><td class="column-3">Laufleistung in Stunden oder Sekunden (inklusive Standby).<br />
<br />
Deutet auf Abnutzung hin, sagt aber nichts ber Nutzungsumstände in dieser Zeit aus.</td>
	</tr>
	<tr class="row-12 even">
		<td class="column-1"></td><td class="column-2">Load/Unload Cycle Count</td><td class="column-3">Parkvorgnge der Schreib-Leseeinheit auf die neben den Platten befindliche Plastikrampe.<br />
<br />
Meist nur bei Notebooklaufwerken. Deutet auf Abnutzung hin; vorgesehen sind rund 300.000 - der Raw-Wert zeigt die bisherigen.</td>
	</tr>
	<tr class="row-13 odd">
		<td class="column-1"></td><td class="column-2">Ultra DMA CRC Error Count</td><td class="column-3">Anzahl der aufgetretenen CRC-Fehler. ***</td>
	</tr>
</tbody>
</table>

<p>* Die hohe Datendichte heutiger Festplatten hat zur Folge, dass sich die Magnetfelder der einzelnen Bits überlappen. Das führt dazu, dass beim Lesen die Fehlerkorrektur zwangsläufig anschlägt. Auch sehr hohe Werte hier sind also kein Grund zur Beunruhigung.</p>
<p>** Da manche Laufwerke auch Maximal- und Minimalwert speichern, ist eine frühere Unterkühlung/Überhitzung während des Betriebes erkennbar. Der als raw-value angegebene Wert enthält dann alle drei Zahlen hintereinander.</p>
<p><em>Hohe Temperaturen (ab 40 °C) haben erst nach drei Jahren Auswirkung. In diesem Jahr verdoppeln sie die Ausfallwahrscheinlichkeit. Danach verlieren sie ihre Bedeutung wieder. Über alle Alter gemittelt sind Temperaturen unter 25 °C weit gefährlicher als solche über 40 °C. 20 °C verdoppeln, 15 °C verdreifachen die Ausfallrate; gemessen wurde dabei bis 52 °C. Manche Hersteller verwenden ungenaue oder Hotspot-ferne Sensoren.</em></p>
<p><em>*** </em>Ursache können defekte Kabel, verschmutzte Kontakte, Übertaktung oder fehlerhafte Festplattentreiber sein. Die Übertragung wird in Stufen immer langsamer wiederholt. Misslingt dies, wird der Zugriff auf die Festplatte gesperrt.</p>
<p><strong>Wie sieht eine Auswertung einer Festplatte aus?</strong></p>
<p>Anhand eines Beispiels einer Hitachi 250 GB Harddisk will ich euch eine solche Auswertung zeigen:</p>
<p><a href="http://tippsblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/hitachi_250GB.png"><img class="alignnone size-full wp-image-3712" title="Hitachi 250 GB Harddisk S.M.A.R.T Auswertung" src="http://tippsblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/hitachi_250GB.png" alt="" width="567" height="380" /></a></p>
<p><strong>S.M.A.R.T. Tools</strong></p>
<div id="attachment_3758" class="wp-caption alignright" style="width: 277px">
	<a href="http://tippsblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/hard-drive-smart-details.png"><img class="size-full wp-image-3758" title="Auswertung von S.M.A.R.T. einer Festplatte" src="http://tippsblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/hard-drive-smart-details.png" alt="" width="277" height="288" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Auswertung von S.M.A.R.T. einer Festplatte mit DiskSmart View</p>
</div>
<p>Die Festplattenhersteller selbst bieten einige Tools an, hier ein paar Links zu dem Tools der verschiedenen Festplattenhersteller:</p>
<ul>
<li><a href="http://sdd.toshiba.com/main.aspx?Path=ServicesSupport/FujitsuDrivesUSandCanada/SoftwareUtilities#diagnostic" target="_blank">Fujitsu/Toshiba</a></li>
<li><a href="http://www.hgst.com/hdd/support/download.htm" target="_blank">Hitachi</a></li>
<li><a href="http://www.seagate.com/ww/v/index.jsp?locale=en-US&amp;name=MaxBlast_5&amp;vgnextoid=7add8b9c4a8ff010VgnVCM100000dd04090aRCRD" target="_blank">Maxtor/Seagate</a></li>
<li><a href="http://www.samsung.com/global/business/hdd/support/utilities/ES_Tool.html" target="_blank">Samsung</a></li>
<li><a href="http://support.wdc.com/product/download.asp?lang=de" target="_blank">Western Digital</a></li>
</ul>
<p>Mit der <a href="http://ubcd.sourceforge.net/" target="_blank">Ultimate Boot CD</a> kann man diverse Festplatten direkt prüfen lassen. Auf der CD befinden sich diverse hilfreiche Tools.</p>
<p>Ein gutes Tool für Windows ist <a href="http://www.nirsoft.net/utils/disk_smart_view.html" target="_blank">DiskSmart View</a>, welches ganz einfach ermöglicht, den Status seiner Festplatte(n) zur prüfen.</p>
<p>Für Mac User gibt&#8217;s den <a href="http://www.corecode.at/smartreporter/" target="_blank">SMARTreporter</a>, welcher den Gesundheitszustand der Festplatte unter Mac OS X anzeigt.</p>
<p><strong>Interessante Links zu dem Thema</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.hdsentinel.com/help/en/56_attrib.html" target="_blank">Parameterliste ATA und SCSCI</a></li>
<li><a href="http://www.t13.org/Documents/UploadedDocuments/docs2008/D1699r6a-ATA8-ACS.pdf" target="_blank">Parameter des aktuellen Standards</a></li>
<li><a href="http://www.t13.org/Documents/UploadedDocuments/docs2005/e05148r0-ACS-SMARTAttributesAnnex.pdf" target="_blank">Vorschläge der Parameter für einen neuen Standard</a></li>
<li><a href="http://www.usenix.org/events/fast07/tech/full_papers/pinheiro/pinheiro_html/" target="_blank">Ausfallstudie von Festplatten</a></li>
</ul>
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</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>[Windows 7] Ordner via Tastaturkürzel erstellen</title>
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		<comments>http://tippsblog.ch/2009/11/20/windows-7-ordner-via-tastaturkurzel-erstellen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 18:27:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[HowTo]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[[Windows 7] Ordner via Tastaturkürzel erstellen]]></category>

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<pre><strong><span style="color: #000000; font-size: 20">STRG+UMSCHALT+N</span></strong></pre>
<p>Überigens stehen <a href="http://windows.microsoft.com/de-ch/windows7/Keyboard-shortcuts" target="_blank">hier alle Tasturkürzel</a> für Windows 7.</p>
<p>Ach ja, für Mac muss man folgende Tastaturkombination drücken:</p>
<pre><strong>Umschalt-Befehl-N</strong></pre>
<p>Für Mac User gibts <a href="http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=75459-de" target="_blank">hier eine hilfreiche Liste</a> der Tastaturkürzel.<br />
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		<title>Das plus 2 Terrabyte Problem</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 20:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
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		<category><![CDATA[Harddisk]]></category>
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</script></p><p>Das waren noch Zeiten, als man für ein paar MB Festplattenspeicher ein halbes Vermögen bezahlen musste. So war es nicht selten, das man für eine 10 MB Harddisk über 3000 Dollar bezahlt hat. In der Zwischenzeit sind aber glücklicherweise die Preise massive gesunken und die Speichergrösse um ein vielfaches grösser geworden als damals. Gerade weil [...]</p></p><p><script type="text/javascript"><!--
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<p>Das waren noch Zeiten, als man für ein paar MB Festplattenspeicher ein halbes Vermögen bezahlen musste. So war es nicht selten, das man für eine 10 MB Harddisk über 3000 Dollar bezahlt hat. In der Zwischenzeit sind aber glücklicherweise die Preise massive gesunken und die Speichergrösse um ein vielfaches grösser geworden als damals.</p>
<p><span id="more-1813"></span>Gerade weil die Festplatten so billig geworden sind, sind heute NAS (Network Attached Storage) oder externe Festplatten mit 2TB Speicherplatz oder sogar mehr keine Seltenheit mehr. Gerade auch die digitale Fotografie und die damit anfallende Datenmänge lechzen nach grösseren Speichermedien. Es ist schlussendlich nur eine Frage der Zeit, bist das plus 2 TB Problem auftaucht. </p>
<h4 style="text-align: left;">Was ist aber das plus 2 TB Problem? </h4>
<p>Jede Festplatte enthält den sogenanten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Master_Boot_Record" target="_blank">MBR</a> (Master Boot Record). Im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Master_Boot_Record" target="_blank">MBR</a> werden alle Sektoren der Festplatte durchnummeriert. So findet dann das Betriebssystem die Daten auf der Festplatte und kann den Schreib-/Lesekopf der Festplatte gezielt an diesen Ort navigieren. Ohne <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Master_Boot_Record" target="_blank">MBR</a> würde die Festplatte und das Betriebssystem also keine Daten finden, obwohl diese phsysisch auf der Platte gespeichert sind. In den heutigen Festplatten sind die Felder für die Adressierung der Sektoren in 32Bit Felder gespeichert. Das bedeutet, das man Maximum eine 2 Terrabyte grosse Partitionen nutzen kann (2 <sup>32</sup>), obwohl die Festplatte selbst doppelt so gross sein kann. Mehr kann der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Master_Boot_Record" target="_blank">MBR</a> pro Partition nicht adressieren. Das könnte in Zukunft ein Problem werden.</p>
<h4 style="text-align: left;">Die Lösung gibt&#8217;s bereits: GUID</h4>
<p>Eine Lösung für dieses Problem gäbe es bereits schon. Mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GUID" target="_blank">GUID</a> (Globally Unique ID) Partitionstabelle (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GUID_Partition_Table" target="_blank">GPT</a>) werden die Sektoren in 64 Bit Felder geschrieben. Jede Partition, welche mit einer GUID Partitionstabelle erstellt wurde, erhält eine weltweit einmalige 128 Bit ID. In der 128 Bit ID ist ein 60 Bit Timestamp enthalten, welche mit einer Auflösung von 100 Nanosenkunden auf der Grundlage des gregorianischen Kalender definiert wird. Der Timestamp läuft im Jahre 3400 ab, es bleibt also gengend Zeit für einen Nachfolger. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GUID_Partition_Table" target="_blank">GPT</a> ist von den Machern des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Extensible_Firmware_Interface" target="_blank">EFI</a> (Extensible Firmware Interface) spezifiziert worden. Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Extensible_Firmware_Interface" target="_blank">EFI</a> wurde von Intel als Nachfolger des BIOS entwickelt und wird heute praktisch nur von Apple eingesetzt. Im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Extensible_Firmware_Interface" target="_blank">EFI</a> ist das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GUID_Partition_Table" target="_blank">GPT</a> bereits integriert und versteht nicht nur Mac OS, sondern auch der Microsoft Server 2008, Windows Vista, Windows 2003 Server mit SP1, Windows Home Server und Windows XP 64 Bit. Windows XP 32 Bit unterstützt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GUID_Partition_Table" target="_blank">GPT</a> jedoch nicht, auch nicht mit dem aktuellen SP3. Bei Linux ist es ein wenig sepziell, der Kernel unterstützt zwar <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Extensible_Firmware_Interface">EFI</a> seit längerem, aber die Partitionstools und Installationsprogramme haben oft noch Probleme damit, weil diese der Entwicklung hinterher hinken. </p>
<h4 style="text-align: left;">Auch Treiber machen Probleme</h4>
<p>Nicht nur der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Master_Boot_Record" target="_blank">MBR</a> kann Probleme verursachen, sondern auch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Serial_ATA" target="_blank">SATA</a>/<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ESATA#External_Serial_ATA_.28eSATA.29" target="_blank">eSATA</a> Treiber der Betriebssysteme. Diese benutzen, wie der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Master_Boot_Record" target="_blank">MBR</a> selbst, nur 32 Bit Felder, also können nur eine Partition mit maximal 2 Terrabyte lesen und schreiben. Ist die Partition grösser als 2 TB, passiert etwas fatales: Erstens wird die Grösse der Partition nicht korrekt ausgelesen und angezeigt,  zweitens überschreibt das Betriebssystem Bereiche und somit Daten, welche am Anfang der Partition gespeichert wurden. Hat man also eine Festplatte, welche eine Grösse von 4TB hat und mit Daten befüllt ist, hängt sie an ein Rechner mit eimem Betriebssystem, welche nicht die korrekte Partitionsgrösse ausliest und anzeigt, so schreibt das Betriebssystem die Daten einfach an den Anfang der bestehenden Partition. So zerstört das Betriebssystem die Daten.</p>
<div id="attachment_1815" class="wp-caption alignnone" style="width: 585px">
	<img class="size-full wp-image-1815" title="Diskmanagement 4TB Partition" src="http://tippsblog.ch/wp-content/uploads/2009/01/diskmanagement.gif" alt="In dieser Übersicht im Diskmanagement zeigt eine 4TB Partition, welcher kein Laufwerksbuchstabe zugeordnet ist. Wie zu sehen ist, wird nicht die ganze Grösse angezeigt von 4TB, sondern nur eine 2TB Partition. Ein Indiz, das der SATA/eSATA Treiber fehlerhaft ist." width="585" height="425" />
	<p class="wp-caption-text">In dieser Übersicht im Diskmanagement zeigt eine 4TB Partition, welcher kein Laufwerksbuchstabe zugeordnet ist. Wie zu sehen ist, wird nicht die ganze Grösse angezeigt von 4TB, sondern nur eine 2TB Partition. Ein Indiz, das der SATA/eSATA Treiber fehlerhaft ist. Somit darf die Festplatte nicht benutzt werden, sonst droht Datenverlust.</p>
</div>
<p>Schon das anstöbseln einer Festplatte mit einer Partition grösser als 2 TB an einen eSATA Anschluss, kann zu Datenverlust führen. Grund ist, dass das NTFS Dateisystem bereits beim blossen anstöbseln einer Festplatte schon ein paar Schreibzugriffe auf die Partition macht. Geschehen diese Schreibzugriffe unterhalb der 2TB, sind bereits schon Daten futsch, ohne gross etwas gemacht zu haben. Das Problem besteht aber nur bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Serial_ATA" target="_blank">SATA</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ESATA#External_Serial_ATA_.28eSATA.29" target="_blank">eSATA</a> Treiber, bei USB Treiber ist das Problem nicht vorhanden. Darum sollte man auch die externe Festplatte mit einer Partition grösser als 2TB vorsichtshalber nur über USB anschliessen und nicht über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ESATA#External_Serial_ATA_.28eSATA.29" target="_blank">eSATA</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ESATA" target="_blank">SATA</a>. Möchte man dies aber trotzdem tun, gibt es einen kleinen Trick: Es ist möglich z.B. Vista anzuweisen, für eine neue erkannte Festplatte keinen Laufwerksbuchstaben zu vergeben und somi erfolgt kein Schreibzugriff auf die Partition.</p>
<p>Um dies zu erreichen, müssen folgende Befehle in der Eingabeaufforderung eingegeben werden:</p>
<p><code>moutvol /r<br />
moutvol /n</code></p>
<p>Der erste Befehl weist Vista an, alle bisherigen externen Festplatten, die mal angeschlossen waren, zu vergessen. Der zweite Befehl unterdrückt die Zuordnung eines Laufwerksbuchstaben. Nun kann man mit <em>DISKPART</em> prüfen, ob die korrekte Grösse der Partition erkannt wurde. </p>
<p><code>diskpart <br />
list disk<br />
select disk n<br />
list partition </code></p>
<p><code>n</code> steht für die Nummer der Partition, welche man in der Übersicht mit <code>list disk</code> erhält. <code>list partition</code> zeigt alle Partitionen an und auch die Grösse der Partition(en). So kann man zuerst prüfen, ob der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Serial_ATA" target="_blank">SATA</a>/<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ESATA#External_Serial_ATA_.28eSATA.29" target="_blank">eSATA</a> Treiber korrekt funktioniert und den Schaden in grenzen halten. Wird die Grösse korrekt angezeigt, kann man davon ausgehen, das die Treiber korrekt funktionieren und die Harddisk kann abgezogen werden. Nun kann diese ganz normal an das System angeschlossen werden, aber zuerst muss Vista noch mitgeteilt werden, das es wieder Laufwerksbuchstaben vergeben darf und dies macht man mit:</p>
<p><code>mountvol /e</code></p>
<p> </p>
<div id="attachment_1817" class="wp-caption alignnone" style="width: 548px">
	<img class="size-full wp-image-1817  " title="diskpart 4 tb partition" src="http://tippsblog.ch/wp-content/uploads/2009/01/diskpart.jpg" alt="Die gleiche 4TB Partition, wie oben auf dem Bild zu sehen ist, mit DISKPART angezeigt. Wie man sieht, wird die Grösse der Partition unterschiedlich dargestellt. Noch ein Indiz, das die Treiber fehlerhaft sind." width="548" height="247" />
	<p class="wp-caption-text">Die gleiche 4TB Partition, wie oben auf dem Bild zu sehen ist, mit DISKPART angezeigt. Wie man sieht, wird die Grösse der Partition unterschiedlich dargestellt. Noch ein Indiz, das die Treiber fehlerhaft sind.</p>
</div>
<p> </p>
<h4 style="text-align: left;">Wie kann man das plus 2 Terrabyte Problem umgehen?</h4>
<p>Die einzige Möglichkeit besteht momentan darin, keine grösseren Partitionen als 2TB zu erstellen. Solange die Hersteller von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Serial_ATA" target="_blank">SATA</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ESATA#External_Serial_ATA_.28eSATA.29" target="_blank">eSATA</a> Treiber dieses Problem nicht gelöst haben, drohen bei einer Partitionsgrösse jenseits von 2TB Datenverlust. Die &#8220;Schuld&#8221; ist also bei den Hersteller der Treiber zu suchen und nicht beim Hersteller der Hardware.<br />
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		<title>Rogue-Software: Das Spiel mit der Sicherheit</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Oct 2008 20:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[HowTo]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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</script></p><p>Der Begriff Rogue-Software dürfte für manchen PC Nutzer kein Begriff sein. Aber vielleicht hat er schon mal damit zu tun gehabt, nur weis er es nicht. Ich möchte in diesem Bericht erklären, was Rogue-Software ist und was diese auf dem heimischen Rechner so alles anstellen kann. Eine kleine Geschichte zu Anfang: Letzten Donnerstag Abend rief [...]</p></p><p><script type="text/javascript"><!--
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</script></p><p></p><p>Der Begriff Rogue-Software dürfte für manchen PC Nutzer kein Begriff sein. Aber vielleicht hat er schon mal damit zu tun gehabt, nur weis er es nicht. Ich möchte in diesem Bericht erklären, was Rogue-Software ist und was diese auf dem heimischen Rechner so alles anstellen kann.</p>
<p><span id="more-1482"></span></p>
<p>Eine kleine Geschichte zu Anfang: Letzten Donnerstag Abend rief mich mein Vater an und sagte mir, er hätte ein Problem mit seinem Rechner. Er könne zwar ins Internet, jedoch könne er keine Internetseite mehr öffnen. Es hätte da unten neben der Uhr einen Hinweis und so ein komisches Symbol. O.k., ich habe mich kurzerhand mit Remote Desktop auf seinen Rechner verbunden und schnell gemerkt, das es was  und sich nicht so einfach lösen lässt. Darum bot ich ihm an, das ich am nächsten Tag bei ihm vorbei kommen würde. Was ich dann auch tat.</p>
<p>Am anderen Tag prüfte ich den Rechner meines Vaters mit diversen Tools, zuerst mit <a href="http://www.safer-networking.org/" target="_blank">Sypbot &#8211; Search &amp; Destroy</a>, welsches zwar Malware usw. gefunden hat, diese aber nach einem Reboot nicht entfernen konnte. Der <a href="http://www.free-av.de/" target="_blank">Avira Antivir</a> hat ebenfalls nach einem Systemscan, nichts entdeckt. So bliebt mir nur die Suche bei Google und dabei bin ich auf den Begriff Rogue-Software gestossen.</p>
<h4>Was ist Rogue-Software?</h4>
<p>Rogue-Software ist nichts anderes, als Malware, die vorgibt, andere bösartige Software zu entfernen. Dabei durchsucht die Software den Rechner und gibt vor, schädliche Software gefunden zu haben. Um die gefundene  Schadensoftware zu entfernen, müsse man das Produkt dann erst kaufen. Die Rouge-Software sieht zu verwechseln ähnlich aus wie Tools, welche von bekannten Herstellern angeboten werden.</p>
<p><strong>Hier drei Screenshots:</strong></p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="2" width="471">
<tbody>
<tr>
<td width="469" valign="top"><img src="http://www.sudosecure.net/wp-content/uploads/2008/08/antivir_scanning_snapshot.jpg" alt="" width="379" height="263" /><img src="http://www.sudosecure.net/wp-content/uploads/2008/08/antivir64_step2.jpg" alt="" width="379" height="316" /></p>
<p><a href="http://tippsblog.ch/wp-content/uploads/2008/10/image28.png"><img src="http://tippsblog.ch/wp-content/uploads/2008/10/image-thumb28.png" border="0" alt="image" width="379" height="284" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Rechner wird durch eine Drive-by Attacke infiziert, das heisst, z.B über eine manipulierte Webseite wird die Rogue-Software auf dem Rechner geladen und dann erscheint bereits eine Warnmeldung, das der Rechner angeblich infiziert wurde. Das kann dann etwa so aussehen:</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="2" width="472">
<tbody>
<tr>
<td width="470" valign="top"><a href="http://tippsblog.ch/wp-content/uploads/2008/10/image29.png"><img src="http://tippsblog.ch/wp-content/uploads/2008/10/image-thumb29.png" border="0" alt="image" width="379" height="165" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Dabei kann die Rogue-Software unter Umständen sehr agressiv zu werke gehen. Beispielsweise können keine Internetseiten mehr geöffnet werden und man erhält den Hinweis, das die gewünschte Internetseite infiziert sei. Auch erhält man immer wieder Hinweise, das der Rechner infiziert sei und man doch bitte das Problem beheben soll. Also die Software kaufen. Die Hinweise beziehen sich meistens auf Spyware und sind sehr oft in Englisch. Es wird bei der Warnmeldung auch keine Datei angegeben, wo sich der Schädlich angeblich befinden soll. Die Rogue-Software selbst kann ein Trojaner sein oder ein anderes schädliches Programm.</p>
<h4>Wie kann ich Rogue-Software erkennen und entfernen?</h4>
<p>Gängige Virenscanner sollten Rogue-Software erkennen und auch entfernen können. Jedoch in Fall meines Vaters konnte <a href="http://www.free-av.de/" target="_blank">Avira Antivir</a> die Schadensoftware nicht erkennen, auch <a href="http://www.safer-networking.org/" target="_blank">Spybot &#8211; Search &amp; Destroy</a> hat nichts gefunden. Aber mit <a href="http://www.malwarebytes.org/index.php" target="_blank">Malwarebyte Anti Malware</a> ist es mir gelungen, die Rouge-Software vollständig zu entfernen.</p>
<p>Wenn Ihr weitere Tools habt, welche Rogue-Software entfernen kann, dann postet doch diese direkt in den Kommentaren.</p>
<h4>Ressourcen im Internet zum Thema Rogue-Software</h4>
<p><a href="http://www.411-spyware.com/remove-rogue-anti-spyware" target="_blank">Liste der Rogue-Software, welche sich als Anti Spyware Programme ausgeben</a><br />
<a href="http://www.411-spyware.com/" target="_blank">Liste der Rogue-Software, welche sich als Virenscanner Programme ausgeben</a><br />
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Rogue_software" target="_blank">Wikipedia Artikel zu Rouge-Software mit einer kleinen Liste von Rogue-Software</a><br />
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</ul>
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		<item>
		<title>Was ist eine MAC Adresse?</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 07:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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</script></p><p></p><p>Viele User, welche zu Hause ein kleines Netzwerk haben, sind sicherlich schon über den Begriff MAC Adresse gestolpert. Vielleicht weis er gerade noch, das jedes Netzwerkgerät eine eigene MAC Adresse besitzt, dein Eindeutig ist und kein anderes Netzwerkgerät die selbe MAC Adresse besitzt. Aber dann ist meistens schon Schluss.</p>
<p><span id="more-1345"></span></p>
<p>Ich möchte euch nun ein wenig mehr über die MAC Adresse erzählen und euch den Hintergrund einer MAC Adresse näher bringen.</p>
<h4>1. Was ist eine MAC Adresse?</h4>
<p><strong>MAC</strong> steht für <strong>Media Access Control</strong> und wird auch als Ethernet-ID, Airport-ID (Apple) oder Phaysikalische Adresse (Microsoft) bezeichnet. Jedes Netzwerkgerät, wie Netzwerkkarte (NIC = Network Interface Card) oder Router haben eine eindeutige MAC Adresse, welche nur ein einziges Mal vergeben wurde. Die MAC Adresse kann nicht verändert werden und dient zur Identifizierung eines Netzwerkgerätes innerhalb eines Netzwerks.</p>
<p>Im OSI Modell ist die MAC Adresse in der Sicherungsschicht (Schicht 2) zugeordnet. Jedes Netzwerkgerät braucht eine MAC Adresse, damit es Dienste auf höheren Schichten, wie z.B. der Vermittlungsschicht (Schicht 3 im OSI Modell), wo Ethernet  beheimatet ist, Daten übertragen kann. Bei IPv4 ist dies ARP (Adress Resolution Protocol) und bei iPv6 ist es das neue Protokoll NDP (Neighbor Discovery Protocol), welche diese Funktion der Übertragung übernehmen kann.</p>
<p>Die MAC Adresse wird nicht immer gleich dargestellt. So wird unterschieden zwischen einer <strong>Kanonischen-</strong> und einer <strong>Bit-reversed &#8211; Darstellung</strong>.</p>
<p><strong>1.1 Kanonische Darstellung<br />
</strong>In Verbindung mit Ethernet (IEEE 802.3) und Token Bus (IEEE 802.4) wird die MAC Adresse in kanonischen Format angezeigt. Eine MAC Adresse kann folgendermassen aussehen: <strong>08-00-20-ae-fd-7e</strong>. Die MAC Adresse  wird in 48 bittigen Nummern in hexadezimalen Format angezeigt. Das ist die Darstellung, welche man mit dem Befehl ipconfig/ifconfig erhält. Die kanonische Darstellung ist die meist verwendete Methode, um eine MAC Adresse anzuzeigen.</p>
<p><strong>1.2 Bit-reversed Darstellung</strong><br />
Im Netzwerk mit Tocken Ring (IEEE 802.5) und  MAN (Metropolitan Area Network) (IEEE 802.6) werden die MAC Adressen in der Bit-reversed Darstellung angezeigt. Dies kann so aussehen: 01001000 00101100 01101010 00011110 01011001 00111101.</p>
<h4>2. Aufbau eines Ethernet Frames</h4>
<p><a href="http://tippsblog.ch/wp-content/uploads/2008/09/image24.png"><img style="border-right: 0px; border-top: 0px; border-left: 0px; border-bottom: 0px" src="http://tippsblog.ch/wp-content/uploads/2008/09/image-thumb27.png" border="0" alt="image" width="466" height="70" /></a></p>
<p>In jedem Ethernet Frame wird die MAC Adresse des Empfängers und des Senders eingetragen. Beide müssen im selben LAN (Local Area Network) sein, also sich im selben Subnetz befinden. Soll ein Datenpacket in ein anderes Subnetz geschickt werden, wird das Datenpacket zuerst einem Router geschickt. Dieser analysiert das Datenpacket und schickt es dann weiter. Dabei erzeugt der Router einen neuen Ethernet Frame, wenn das Zielnetz ebenfalls Ethernet ist. Der Router selbst ändert dabei die MAC Adressen. Soll also der Router 1 das Datenpacket an den Router 2 schicken, ändert der Router 1 die Absender Adresse mit seiner eigenen und die Empfänger Adresse mit der, des Router 2.</p>
<p>Datenpackete, welche die MAC Adresse<strong> ff-ff-ff-ff-ff-ff</strong> haben, werden als sogennante MAC Brodcastadressen bezeichnet und diese werden auch nicht ohne weiteres an ein anderes LAN übertragen. Dies muss speziell konfiguriert werden. <a href="http://tippsblog.ch/wp-content/uploads/2008/09/image25.png"><img style="border-right: 0px; border-top: 0px; border-left: 0px; border-bottom: 0px" src="http://tippsblog.ch/wp-content/uploads/2008/09/image-thumb28.png" border="0" alt="image" width="466" height="72" /></a></p>
<h4>3. Kennung einer MAC Adresse</h4>
<p>Die ersten 24 Bit einer MAC Adresse, also z.B. 00-50-8b-xx-xx-xx bezeichnet den Hersteller des Netzwerkgerätes. Diese wird als <strong>OUI</strong> (<strong>O</strong>rganizationally <strong>U</strong>nique <strong>I</strong>dentifier) bezeichnet und ist in einer <a href="http://standards.ieee.org/regauth/oui/index.shtml" target="_blank">Datenbank einsehbar</a>. Die restlichen 24 Bit werden vom jeweiligen Hersteller individuell festgelegt. Es können also pro Hersteller maximal 16,8 Millionen eindeutige MAC Adressen vergeben werden (2^24 = 16777216)</p>
<p>Und da gibt es schon ein Problem. Theoretisch sollte jede MAC Adresse weltweit einzigartig sein, es soll aber schon zu einzelnen Vorfällen gekommen sein, wo 2 Netzwerkgeräte die selbe MAC Adresse bekommen haben und dies führt in einem Netzwerk zu enormen Problemen.</p>
<h4>4. Auslesen der MAC Adresse</h4>
<p>Hier eine kleine Liste von Befehlen, die es ermöglichen, unter den Verschiedenen Betriebssystemen die MAC Adresse herauszulesen:</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="2" width="466">
<tbody>
<tr>
<td width="199" valign="top"><strong>Betriebssystem</strong></td>
<td width="265" valign="top"><strong>Auslesen am eigenen System</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="199" valign="top">FreeBSD</td>
<td width="265" valign="top">ifconfig -a</td>
</tr>
<tr>
<td width="199" valign="top">iPhone</td>
<td width="265" valign="top">Einstellungen -&gt; Allgemein -&gt; Info -&gt; Wi-Fi Adresse</td>
</tr>
<tr>
<td width="199" valign="top">Linux</td>
<td width="265" valign="top">ip addr</td>
</tr>
<tr>
<td width="199" valign="top">Mac OS X</td>
<td width="265" valign="top">ifconfig</td>
</tr>
<tr>
<td width="199" valign="top">NetBSD</td>
<td width="265" valign="top">ifconfig -a</td>
</tr>
<tr>
<td width="199" valign="top">Windows XP</td>
<td width="265" valign="top">ipconfig /all oder getmac</td>
</tr>
<tr>
<td width="199" valign="top">Windows 2000</td>
<td width="265" valign="top">ipconfig /all</td>
</tr>
<tr>
<td width="199" valign="top">Windows Vista</td>
<td width="265" valign="top">ipconfig /all</td>
</tr>
<tr>
<td width="199" valign="top">Windows  95</td>
<td width="265" valign="top">winipcfg</td>
</tr>
<tr>
<td width="199" valign="top">Windows 98</td>
<td width="265" valign="top">winipcfg</td>
</tr>
<tr>
<td width="199" valign="top">Windows ME</td>
<td width="265" valign="top">winipcfg</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>So, das soll es gewesen sein zum Thema MAC Adresse. Es gäbe sicherlich noch vieles dazu zu sagen, jedoch habe ich mich wirklich auf das wichtigste beschränkt, denn sonst wäre ich nie zu einem Ende des Artikels gekommen. Es darf aber sehr gerne in den Kommentaren noch ergänzt werden.<br />
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		<item>
		<title>Was ist ein Kibibyte und wie gross ist ein Kibibyte?</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 17:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[RAM]]></category>

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</script></p><p></p><p><a href="http://tippsblog.ch/wp-content/uploads/2008/07/image8.png"><img src="http://tippsblog.ch/wp-content/uploads/2008/07/image-thumb8.png" border="0" alt="Was nun, Kibibyte oder Megabyte?" width="483" height="324" /></a> Vielleicht ist Euch schon die Abkürzung <strong>Kibibyte (KiB)</strong> in einer Computerzeitschrift oder im Internet begegnet. Kibibyte steht für eine Hand voll <strong>neuer Binärpräfixe</strong> für die Adressierung von Speichermedien. Die die heutigen Masseinheiten wie <strong>KB (Kilobyte), MB (Megabyte), GB (Gigabyte) </strong>und vielleicht noch<strong> TB (Terrabyte)</strong> werden als <strong>SI Präfixe</strong> (Système International d&#8217;unités) bezeichnet. Gerade bei Speichermedien, wie <strong>Festplatten</strong> werden diese <strong>häufig verwendet</strong> um die Grösse des Speichermediums zu definieren. Mathematisch gesehen ist z.B. <strong>1 MB = 1024 KB</strong>, jedoch wird dies bei den Herstellern von Speichermedien in dieser Form nicht eingehalten und die Masseinheit wird mit <strong>1 MB = 1000 KB </strong>definiert, was aus mathematischer Sicht nicht korrekt ist.</p>
<p><span id="more-834"></span></p>
<p>Nun hat die<strong> IEC</strong> (International Electronica Comission) 1996 <strong>neue Präfixe, sogenannte  Binärprefixe</strong> definiert, welche eine Verwechslung mit den SI Präfixe vermeiden soll. Die momentane Situation ist so, das diese SI Präfixe einfach für jede Definition einer Speichergrösse benutzt wird, ob diese nun mit 1000 oder mit 1024 gerechnet wird, ist so nicht ersichtlich. So ist klar definiert, das ein Kibibyte genau 1024 Byte gross ist, nicht mehr und nicht weniger.</p>
<p>Die Tabelle der Binärprefixe sind dann jetzt so aus:</p>
<p><a href="http://tippsblog.ch/wp-content/uploads/2008/07/image9.png"><img src="http://tippsblog.ch/wp-content/uploads/2008/07/image-thumb9.png" border="0" alt="image" width="499" height="184" /></a><br />
<span style="font-size: xx-small;">(Tabelle: wikipedia.de)</span><br />
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		<title>Was ist Telnet und wozu wird dies eigentlich ben&#246;tigt?</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 08:56:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Administration]]></category>
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</script></p><p>Telnet steht für TELecommunication NETwork, wurde 1969 Entwickelt und ist ein Client &#8211; Server Netzwerkprotokoll, welches über TCP kommuniziert. Normalerweise wird der Port 23 benutzt und ist im Layer 5, dem Application Layer, im OSI Modell beheimatet. Telnet ist ein nützliches Protokoll, um auf einem Fremden Rechner zu zugreifen, jedoch wird es heute nicht mehr [...]</p></p><p><script type="text/javascript"><!--
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</script></p><p></p><p><strong>Telnet</strong> steht für <strong>TEL</strong>ecommunication <strong>NET</strong>work, wurde 1969 Entwickelt und ist ein Client &#8211; Server Netzwerkprotokoll, welches über TCP kommuniziert. Normalerweise wird der Port 23 benutzt und ist im Layer 5, dem Application Layer, im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OSI-Modell" target="_blank">OSI Modell</a> beheimatet.</p>
<p>Telnet ist ein nützliches Protokoll, um auf einem Fremden Rechner zu zugreifen, jedoch wird es heute nicht mehr Empfohlen, da Telnet keine Verschlüsselung der Verbindung kennt. Heute werden meistens SSH (Secure Shell), RDP (Remote Desktop Protocol) oder SSL (Seucre Sockets Layer) über VPN (Virtual Private Network)- oder SSH-Tunnel verwendet. Gerade bei Microsoft Produkten ist RDP eine sehr gute Alternative. RDP wird von der Remote Desktop Verbindungen genutzt, welche ich <a href="http://tippsblog.ch/2008/02/09/remote-desktop-aktivieren-standartport-wechseln-und-verbindung-herstellen/" target="_blank">hier</a>, <a href="http://tippsblog.ch/2008/02/12/update-von-remote-dekstop-client-version-60/" target="_blank">hier</a>, <a href="http://tippsblog.ch/2008/03/23/windows-xpwindows-vista-remote-desktop-verbindung-optimieren/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://tippsblog.ch/2008/03/26/windows-vistawindows-xp-lokale-ressourcen-in-einer-remote-desktop-verbindung-nutzen/" target="_blank">hier</a> schon genauer beschrieben habe, welche Möglichkeiten diese bieten.</p>
<p><span id="more-758"></span></p>
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</p>
<p>Jedoch hat Telnet noch heute seine Berechtigung, gerade bei der Konfiguration von Netzwerkgeräten kann Telnet sehr gute Dienste leisten, da über Telnet meistens mehr Konfigurationsmöglichkeiten möglich sind, als über das Web GUI.  Verschiedene andere Netzwerkprotokolle, wie SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) oder POP (Post Office Protocol) bieten einen Zugang via Telnet, nur dann über den Entsprechenden Port des Protokolls. So ist es beispielsweise auch Möglich, einen Mailserver über Telnet zu konfigurieren. Auch kann mit Telnet geprüft werden, ob bestimmte Ports einer Firewall über TCP/IP zugänglich sind oder eben nicht.</p>
<p>Ich selbst benutze Telnet, um meinen Netopia VDSL Router zu konfigurieren. Darum werde ich in den nächsten Wochen versuchen, ein paar kleine Workshops hier auf meinem Blog zu veröffentlichen um aufzuzeigen, welche erweiterten Möglichkeiten Telnet bietet.</p>
<p><strong>RFC&#8217;s zu Telnet:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://tools.ietf.org/html/rfc854">RFC 854</a>/STD 8** – <em>Telnet Protocol Specification</em></li>
<li><a href="http://tools.ietf.org/html/rfc855">RFC 855</a>/STD 8 – <em>Telnet Option Specifications</em></li>
<li><a href="http://tools.ietf.org/html/rfc856">RFC 856</a>/STD 27 – <em>Telnet Binary Transmission</em></li>
<li><a href="http://tools.ietf.org/html/rfc857">RFC 857</a>/STD 28 – <em>Telnet Echo Option</em></li>
<li><a href="http://tools.ietf.org/html/rfc858">RFC 858</a>/STD 29 – <em>Telnet Suppress Go Ahead Option</em></li>
<li><a href="http://tools.ietf.org/html/rfc859">RFC 859</a>/STD 30 – <em>Telnet Status Option</em></li>
<li><a href="http://tools.ietf.org/html/rfc860">RFC 860</a>/STD 31 – <em>Telnet Timing Mark Option</em></li>
<li><a href="http://tools.ietf.org/html/rfc861">RFC 861</a>/STD 32 – <em>Telnet Extended Options: List Option</em></li>
</ul>
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		<title>Windows Vista Firewall &#8211; kleiner Überblick</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 08:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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<p><span id="more-713"></span></p>
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</p>
<p>Mit Windows Vista hat Microsoft die Firewall gründlich überarbeitet. So ist es jetzt möglich, ausgehende und eingehende Verbindungen zu kontrollieren. Ebenfalls lässt sich die Firewall nun auch über die Gruppenrichtlinen steuern, was unter Windows XP nicht möglich war.</p>
<p>Dabei unterscheidet die Windows Vista Firewall zwischen 3 verschiedenen Profilen:</p>
<p><strong>Domänenprofil:</strong> In diesem Profil werden alle Regeln gespeichert, welche dann zum tragen kommen, wenn das Benutzerkonto auf einer Domäne gespeichert ist.</p>
<p><strong>Privates Profil:</strong> Das Profil wird dann verwendet, wenn der Computer in einem Netzwerk verbunden ist und das Benutzerkonto nicht auf einer Domäne gespeichert ist, sondern lokal wie in einem Heimnetzwerk.</p>
<p><strong>Öffentliches Profil:</strong> Das Öffentliche Profil kommt dann zum tragen, wenn der Computer in einem öffentlichen Netzwerk verbunden ist, wo das Benutzerkonto auf einer Domäne gespeichert ist. Dies ist z.B. in einem Internet Kaffee der Fall.</p>
<h4><strong>Regeln definieren</strong></h4>
<p>Eine Regel beschreibt die Rahmenbedinungen für Dienste und Programme, wie diese akommende oder abgehende Verbindungen auf dem System zu reagieren haben.</p>
<p>Dabei werden 4 Varianten (Assistenten) zur Verfügung gestellt:</p>
<p><strong>Programm:</strong> Ermöglicht eine einfache Steuerung einzelnener oder aller Anwendungen, dabei lassen sich nur <em>Verbindungen zulassen</em>, <em>Verbindung zulassen wenn sie sicher ist</em> (Verwendung von IPSec) oder <em>Verbindung blockieren</em>. Ein gezieltes Steuern der Anwendung via Port oder Protokolle ist hier nicht möglich.</p>
<p><strong>Ports: </strong>Mit dem Porttyp ist es möglich, Regeln für TCP- und UDP-Ports zu definieren. Dabei können mehrere Ports eingegeben werden, welche die Verbindungen restriktieren. TCP- und UDP-Ports für einzelene Anwendungen können nicht angegeben werden.</p>
<p><strong>Vordefiniert:</strong> Bei den vordefinierten Regeln gibt es eine Auswahl von vordefinierten Regeln, welche durch ein Dropdown Menu ausgewählt werden können. Die definierten Regeln beziehen sich ausschliesslich auf Standard-Dienste und Programme von Windows Vista.</p>
<p><strong>Benutzerdefiniert:</strong> Benutzerdefinierte Regeln sind wohl das mächtigste Instrument, um Programme und Dienste in der Windows Vista Firewall zu konfigurieren. Auf den Ebenen <em>Protokoll, Port, Lokaler Port, Remote Port und ICMP Einstellungen</em> lassen sich die Regeln nach den eigenen wünschen erstellen. Gerade um Programmen einen beschränkten Zugriff auf Ports oder Protokolle zu gewähren, ist diese Methode am effektivsten und auch am sinnvollsten.</p>
<h4>Verbindungssicherheitsregeln</h4>
<p>Verbindungssicherheitsregeln dienen dazu, Computer und Benutzer zu authentifizieren, lassen selbst aber keine Verbindung zu. Wichtig zu wissen ist, das die Sicherheitsverbindungsregeln nicht auf Programme und Dienste angwendet werden, sondern nur auf die Kommunikation zwischen den beiden Computern, welche die beiden Endpunkte einer Firewallregel definieren. Die ganze Verbindungssicherheit basiert auf IPSec, welche den Schlüsselaustausch, Authentifizierung, Datenintegrität und optional der Datenverschlüsselung übernimmt.</p>
<p>Es werden insgesammt 5 verschiedene Regeltypen benutzt:</p>
<p><strong>Isolierung:</strong> Schränkt die Verbindung basierend auf Authentifizierungskriterien wie z.B. der Domänenmitgliegschaft ein.</p>
<p><strong>Authentifizierungsausnahme:</strong> Authentifiziert keine Verbindungen von den angegebenen Computern.</p>
<p><strong>Server-zu-Server:</strong> Verbindungen zwischen den angegebenen Computern authentifizieren.</p>
<p><strong>Tunnel:</strong> Verbindungen zwischen Gatewaycomputer authentifizieren.</p>
<p><strong>Benutzerdefiniert:</strong> Benutzerdefinierte Regel</p>
<h4>Fazit:</h4>
<p>Die Windows Vista Firewall ist im Vergleich zur XP Firewall ein ganz klarer Fortschritt und durch die Neuerungen besser, aber auch komplizierter zu konfigurieren. Im Gegensatz zu anderen Software Firewall bietet die Vista Firewall keine selbstlernenen Regeln, sondern man muss schon sehr genau wissen, was man tut und was man sperrt oder zulässt.</p>
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