[HowTo] Mit Parallels Desktop 5 einen bestehenden Windows Rechner über das Netzwerk virtuallisieren

by m@rtin on 29. Dezember 2009

Seit ein paar Wochen nutze ich auf meimem Macbook pro Parallels Desktop 5. Vorher habe ich Vmware Fusion benutzt, welches aber bei weitem nicht so performant ist, wie Parallels. Auch finde ich die integration von Parallels und die virtuellen Clients in Mac OS X besser, als bei Vmware Fusion. Da ich schon einen fix fertigen Windows 7 Rechner habe, wollte ich diesen direkt in eine virtuelle Maschine übernehmen.



Mit Parallels Desktop 5 ist dies kein Problem. Es wird mit der Installations CD bereits ein Tool mit geliefert, welches zuerst auf dem Windows Rechner installiert werden kann.

Installation von Transporter Agent

Das Tool um eine bestehende Windows Installation zu virtualisieren, heisst Transporter Agent und befindet sich auf der Parallels Desktop 5 CD im Verzeichnis Transporter. Mit einem Doppelklick wird die Installation gestartet:

Mit einem Klick auf Weiter geht’s zum nächsten Schritt.

Die Lizenzvereinbarung muss akzeptiert werden und mit Weiter geht’s weiter.

Der Installationspfad für den Parallels Transporter Agent kann so übernommen werden. Mit Weiter geht’s wieder weiter.

Nun sind alle Informationen gesammelt und mit einem Klick auf Installieren beginnt die Installation.

Mit einem Klick auf  Fertigstellen ist die Softwareinstallation abgeschlossen.

Damit der Parallels Transport Agent richtig funktioniert, muss der Rechner neu gestartet werden.

Nach dem der Rechner neu gestartet wurde, erscheint automatisch folgendes Fenster:

Bestehende Windows Installation über das Netzwerk virtualisieren

Auf dem Mac wird unter Programme die Applikation Parallels Transporter gestartet:

Als Migrationsquelle wählt man die Option Physischer Computer aus und mit Fortfahren geht’s weiter.

Da wir über das Netzwerk den Rechner virtualisieren wollen, wählen wir Netzwerk aus.

Nun müssen wir die IP Adresse des zu virtualisierenden Rechner eingeben. Die IP Adresse wird beim Neustart automatisch angezeigt.

Um Zugriff auf dem Rechner zu erhalten, müssen Benutzername und Passwort eingegeben werden.

Nun muss definiert werden, was vom physikalischen Rechner virtualisiert werden soll. Ich habe die Option Eigene ausgewählt, so habe ich die volle Kontrolle darüber, was virtualisiert.

Es können nun die verschiedenen Laufwerk aktiviert oder deaktiviert werden.

Jetzt muss dem neuen virtuellen Rechner einen Namen vergeben werden und ein Speicherort.

Die Migration beginnt nun. Je nach Netzwerkverbindung und Umfang des zu virtuallisierenden Rechners kann dies ein paar Stunden dauern. Darum empfehle ich eine schnelle Netzwerkverbindung, am besten Gigabit LAN. Via WLAN dauert es bis zu einem halben Tag.

Erster Start der virtuellen Installation

Nachdem die Migration abgeschlossen ist, muss der erstellte virtuelle Rechner gestartet werden. Dabei werden die restlichen Installationen vorgenommen. Es werden die Parallels Tools installiert.

Nachdem die virtuelle Maschine konfiguriert ist, kann man sich am Rechner wie gewohnt anmelden damit die Konfiguration abgeschlossen werden kann.

Beim ersten Start von Windows wird eine Reparatur Installation gemacht, da sich die Hardware verändert hat. Ist die Reperatur Installation abgeschlossen, kann man wie gewohnt mit dem virtuallisierten Rechner arbeiten.

Das war schon alles.


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1 Stephan 29. Dezember 2009 um 15:31

*grins* hab ich gestern abend auch gemacht… incl. Screenshots usw.
Mir ist eins aufgefallen: der Adminaccount des Quellrechners muss ein Passwort haben. In meinem Fall war es ein XP Home und der Transporter wollte sich aus diesem Grund erstmal nicht verbinden….

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2 m@rtin 3. Januar 2010 um 00:00

ich habs mir gerade angesehen, bist ja schon seit längerem parallels user oder?

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3 Stephan 6. Januar 2010 um 18:10

Jep, hab Parallels seit V3 mit zwischenzeitlich Abkehr zu VirtualBox.
Irgendwann gabs aber die V4 mal in nem Bundle recht preiswert, da musste ich dann zuschlagen. Das Update auf die V5 hab ich mitgenommen ;-)

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4 m@rtin 7. Januar 2010 um 08:06

ich bin jetzt mit der version 5 aufgesprungen und muss sagen, das ich doch sehr angetan bin. leider aber läuft es auf meinem macbook pro nicht ganz rund. aber das liegt wohl nicht an parallels, sondern eher an der langsamen harddisk.

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