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Google Chrome – eine echte Alternative?

Google Chrome - eine echte Alternative?

Über Google Chrome wurde viel geschrieben und bis vor ein paar Woche habe ich mich auch strickte gegen den Einsatz von Google Chrome gewehrt. Der Grund liegt darin, das es erstens von Google kommt und wie man weis, sammelt Google massenweise Daten von den Benutzern und zweitens war ich mit Safari 3 unter Mac OS X und unter Windows mit Firefox bestens bedient. Vermehrt aber arbeite ich mit dem Mac zu Hause. Seit dem Update auf die Version 4 des Safari haben sich die Probleme beim surfen massiv zugenommen.

Der Safari 4 frisst enorm viel Arbeitsspeicher und ist elend langsam. Der Firefox ist unter Mac keine wirklich alternative, da auch dieser sich durch hohen Speicherverbrauch bemerkbar macht. Das surfen geht etwa gleich schnell wie mit dem Safari. So habe ich mich dann doch entschlossen, Google Chrome zu installieren und muss sagen, was die Geschwindigkeit und Stabilität betrifft, hat mich Google Chrome nicht enttäuscht. Das surfen geht mehr als Schnell von der Hand und der Google Chrome frisst auch bei vielen geöffneten Tabs nicht mehr Arbeitspeicher, als etwa die hälfte welche Safari und Firefox benutzt haben.

Seit heute ist nun auch die erste Beta Version für Mac verfügbar. Schon jetzt lässt sich sagen, das sich der Einsatz von Google Chrome bei mir gelohnt hat. Er ist extrem schnell und stabiler als alle anderen Browser, welche ich auf dem Mac benutzt habe. Grund für die Stabilität ist, das jedes Tab in einem eigenen Prozess gestartet wird und sollte mal eine Internetseite Probleme machen, kann man oft einfach nur das Tab schliessen und es stürzt nicht der ganze Browser ab.

Da ich auch mit Windows arbeite, werde ich mir nun auch überlegen, dort in Zukunft Google Chrome einzusetzen. Auch gibt es schon diverse Erweiterungen für den Google Chrome, leider momentan nur für Windows Nutzer. Aber es dürfte eine Frage der Zeit sein, das diese auch auf dem Mac laufen werden. Es bleibt aber abzuwarten, ob Google Chrome so schlank bleiben wird. Der Firefox wurde auch erst mit den Features und Erweiterungen so richtig Fett und speicherhungrig. Mit diversen Hintergründen lässt sich das Aussehen von Google Chrome verändern. Wer über Google Chrome informiert sein möchte, dem Empfehle ich den Google Chrome Blog.

Welche Erfahrungen habt ihr denn so mit dem Google Chrome gemacht?

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Autor: Martin

Hallo :-) Ich heisse Martin und der Inhaber von tippsblog.ch. Beruflich arbeite ich als Systemadministrator und interessiere mich auch in meiner Freizeit für Informatik und Fotografie.

12 Kommentare

  1. Ich weiss nicht, ob ich Google noch mehr Einblick über meinen PC und mein Internet-Verhalten geben soll – ich glaube nicht. Langsam aber sicher entwickelt sich Google zu etwas, bei dem bei mir Warnlampen angehen.

  2. Pingback: Martin Felder

  3. Ich kann die Angst gegenüber Google nicht verstehen. Leute laden Fotos ihrer kompletten Wohnung ins Internet was für Diebe perfekt ist. Sie hinterlassen alle ihre Daten bei verschiedensten Portalen. Sie dokumentieren ihr ganzes Leben mit Twitter und Facebook. Und dann haben sie angst, das Google die Seiten aufzeichnet, die sie besuchen, um der Suchmaschine zu helfen und gleichzeitig das Einblenden von irrelevanter Werbung für den Benutzer zu unterbinden (welcher dann anstelle Werbung seines Interesses bekommt).

    Ich bin kein Fanboy, aber Google macht extrem fortschrittliches Web und drumherum. Es funktioniert immer alles, der Service ist meist Kostenlos zu unverschämt guten Angeboten und sie fördern OpenSource. Was will ich mehr? Da kann ich getrost ein paar Seiten für die Verbesserung der Suchergebnisse spenden.

    Google Chrome lohnt sich wirklich. Auch auf Linux habe ich ihn sofort eingesetzt, als aus der Community die ersten Lösungen kamen, ihn für die Unix Plattform ohne offizielles Release zugänglich zu machen. Da kann Safari mit seiner versprochenen, aber nicht existierenden Geschwindigkeit nicht mithalten.

  4. Ich habe keine Bilder meiner Wohnung, meiner Familie und Verwandtschaft im Internet. Ich habe kein Facebook-Account, Twitter brauche ich nur, um neue Blogbeiträge anzuzeigen – und trotzdem habe ich grosse Reserven gegenüber Google, das immer mächtiger wird – sie haben gerade wieder eine kleinere Plattform gefressen – ich habe darum auch keine EMail-Accounts mit persönlicher Post bei Google mehr.

    Mit Firefox und Opera auf Windows und Linux bin ich gut bedient.

  5. Dann bist du aber auch sonst in allen Dingen etwas vorsichtiger. Ich seh in Google keine grössere Gefahr als in anderen Anbieter. Ich wüsste auch überhaupt nicht, was die mit meinen privaten Mails anfangen sollten, von daher…

  6. Ich finde, man muss nicht immer alles “neue” ausprobieren was auf den Markt kommt. Jedenfalls nicht sofort nach dem Erscheinen. Ich bin immer recht vorsichtig. Deshalb werde ich noch etwas abwarten bevor ich mich an den neuen Browser (der in einigen Fällen Daten an Google senden kann…) ran wagen. Mal schauen was noch für interessante Comments zu diesem Thema in der Zukunft kommen werden!

  7. Nun, ich denke es ist grundsätzlich nicht schlecht, eine gewisse Vorsicht mit seinen persönlichen Daten zu sein. Schon alleine der Browser selbst, unabhängig vom Produkt, was der alles an den Webserver sendet, damit er schlussendlich die Website darstellt, verblüfft noch heute die Leute, dennen ich das erzähle. Viele sind sich sich dessen nicht bewusst.

    Als kleines beispiel: Als ich damals von zu Hause das erste mal ausgezogen bin, habe ich plötzlich Post von Versicherungen, Kreditkarteninstituten, Banken usw. bekommen. Woher aber wussten die Leute, das ich ausgezogen bin und nun alleine Wohne?

    Ich denke, es spielt schlussendlich keine Rolle mehr, ob man offline und/oder online im Leben unterwegs ist, Daten werden so oder so gesammelt, schon nur bei der Anmeldung einer Coop Superkarte könnten theoretisch Daten gesammelt werden und mein Kaufverhalten analysiert werden. Da finde ich, ist das Sammeln meiner besuchten Seiten durch Google eher noch das kleinere Übel, wenn dies überhaupt geschieht.

    Ich selbst achte gerade dort darauf, wo ich es selbst in der Hand habe, welche Daten ich nun preisgebe und welche nicht, beispielsweise Facebook oder andere Web 2.0 Community’s.

  8. Darum habe ich auch keine solchen Karten, weder bei Coop noch Migros. Natürlich bin ich nicht überall von der Sammlerwut von Daten gefeit, aber ich von mir aus unterstützte dies nicht noch aktiv – und vermeide wenn immer möglich z.B. die Produkte von Google (ausser der Suchfunktion).

  9. Pingback: Extensions für Google Chrome jetzt auch für Mac | tippsblog.ch

  10. Ich hatte Google Chrome kurz nach dem Beta-Start ausprobiert, einfach weil ich neugierig war, was Google nun schon wieder zu bieten hat. Mich hat der Browser aber einfach nicht überzeugt. Mit Mozilla läuft das Browsen so gut, dass ich wahrscheinlich gar keine Alternative brauchte.
    Und das mit den Daten bei Google ist natürlich ein gutes Argument, da ich meine Suche im Netz sowieso nur über Google laufen lasse, hat Google eh alles, was braucht und noch viel mehr

    • @Sabine Wolf
      nun, ich finde das der google chrome doch immer noch schlanker und schneller daherkommt, als der firefox.

      wieso hat dich denn google chorme nicht überzeugt?

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